12.10.2012 / Titel / Seite 1

Luftpiraten in Aktion

Karin Leukefeld
Rußland und Syrien haben die erzwungene Landung eines syrischen Passagierflugzeugs in der Türkei scharf kritisiert. Das Leben und die Sicherheit russischer Staatsbürger an Bord des Flugzeugs seien gefährdet gewesen, erklärte das Außenministerium am Donnerstag in Moskau, wo die Maschine am Vortag gestartet war. Demnach befanden sich 17 russische Staatsbürger mit ihren Kindern an Bord. Im libanesischen Sender Al-Manar warf der syrische Verkehrsminister Mahmud Said der Türkei »Luftpiraterie« und Verletzung internationaler Abkommen über die Zivilluftfahrt vor. Syrien werde Beschwerde einlegen. Der Airbus A-320 der Syrian Airlines war mit 35 Passagieren und Crew am späten Mittwoch nachmittag auf dem Weg von Moskau nach Damaskus, als er beim Eintritt in den türkischen Luftraum von F-16 Kampfflugzeugen zur Landung in Ankara gezwungen wurde. Der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu begründete das gefährliche Manöver mit »Geheimdienstinformationen«, wonach die Maschine »nicht-zivile Fracht...

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