10.10.2012 / Kapital & Arbeit / Seite 9

IWF sieht schwarz

Sanierungsplan für Griechenland Makulatur? Während die BRD-Kanzlerin die Stimmung verbessern will, präsentiert der Währungsfonds schlechte Nachrichten. jW-Bericht

Der Internationale Währungsfonds (IWF) fürchtet ein Scheitern der Sanierung Griechenlands. »Die Krise in der Euro-Zone bleibt die deutlichste Bedrohung für die weltweiten Perspektiven«, erklärte der Fonds am Dienstag in seinem Jahresausblick. Die Aussicht habe sich seit dem Frühjahr »trotz politischer Entscheidungen zu ihrer Lösung« verschlechtert. Die in Washington ansässige internationale Finanzorganisation ist an den sogenannten Hilfsprogrammen für die pleitebedrohten Euro-Staaten Griechenland, Irland und Portugal beteiligt und sieht vor allem für Athen schwarz. Während in Irland und auch Portugal Fortschritte registriert werden, drohten die von IWF, EU und Europäischer Zentralbank (»Troika«) initiierten Stabilisierungsmaßnahmen ihre Ziele zu verfehlen.

Das ist nicht zuletzt ein Ergebnis der angewandten Rettungsmethoden. Nach Ansicht des IWF ist die Sanierung des griechischen Staatshaushalts wegen der tiefen Rezession und der Verzögerungen...

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