06.10.2012 / Inland / Seite 2

Steinbrück wird transparent

SPD-Kanzlerkandidat will seine Nebeneinkünfte jetzt doch offenlegen, weist Kritik von Union und FDP zurück und fordert strengere Regeln für Nebeneinkünfte

Peer Steinbrück will nun doch seine mit Vorträgen erzielten Honorare so umfassend wie möglich offenlegen. Das kündigte der Kanzlerkandidat der SPD am Freitag an. Zugleich forderte er die Regierungskoalition von CDU, CSU und FDP auf, den Weg für grundsätzlich strengere Transparenzregeln in bezug auf Nebeneinkünfte von Abgeordneten nicht länger zu blockieren und Abgeordnetenbestechung in Zukunft endlich unter Strafe zu stellen. Der frühere Finanzminister sagte gegenüber Bild (Samstagausgabe), er habe bereits eine renommierte Düsseldorfer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft beauftragt, alle seine Unterlagen noch einmal zu prüfen. Anschließend würden »Auftraggeber, Ort und Thema jedes einzelnen Vortrages« und das »durchschnittliche Honorar« vor und nach Steuern in den Jahren 2009 bis 2012 veröffentlicht, kündigte er an. Jedes einzelne Honorar gena...

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