06.10.2012 / Ansichten / Seite 8

Solospieler

IG-Metall-Aktionen gegen Prekarisierung

Daniel Behruzi
Am Sonntag ist »Welttag für menschenwürdige Arbeit«. Aus diesem Anlaß organisierte die IG Metall bereits am Freitag bundesweit Informationsveranstaltungen und Aktionen in den Betrieben. Das ist gut und wichtig. Schließlich setzen die Konzerne immer stärker auf Billigjobs: Allein zwischen 2006 und 2010 stieg deren Anteil an der Gesamtbeschäftigung um knapp zwei Prozentpunkte. Jeder Fünfte erhält laut Statistischem Bundesamt weniger als 10,36 Euro pro Stunde. Hinzu kommt die Unsicherheit: Leiharbeiter, Befristete und Beschäftigte mit Werkvertrag können kurzfristig auf die Straße gesetzt werden, wenn die Konjunktur mal wieder lahmt. Das »unternehmerische Risiko« wird so den Lohnabhängigen aufgehalst, was der mediale Mainstream als besondere »Flexibilität« der deutschen Wirtschaft preist.

Dagegen wie »für sichere und faire Arbeit« in Aktion zu treten, ist vollends berechtigt. Aber warum macht die IG Metall das für sich allein? Vor nur einer Woche...

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