06.10.2012 / Feuilleton / Seite 12

Wenn ja, dann nur so

Bericht von der 3. Leipziger »Werkstatt der Autoren« zum Kinder- und Jugendtheater

Gerd Bedszent
Kinder- und Jugendtheater sind seit Jahren Objekte heftiger Kürzungs- und Streichorgien. Die Etats der Stadttheater sind geschrumpft, etliche Förderprogramme und Veranstaltungen wurden eingespart. Zum Beispiel gibt es die »Werkstattage der Kinder- und Jugendtheater in der Bundesrepublik« nicht mehr. Den Weggekürzten ist hoch anzurechnen, daß an ihre Stelle die allerdings deutlich kleinere »Werkstatt der Autoren – Boxenstopp Leipzig« getreten ist. Am Freitag endete im »Theater der Jungen Welt« die dritte Auflage.

Der Schwerpunkt leuchtete ein, das Verhältnis zwischen Autor und Bühne. Eine Prämisse hatte Henning Fangauf vom »Kinder- und Theaterzentrum der Bundesrepublik« ins Programmheft geschrieben: »Kinder brauchen Theater und Theater brauchen Stücke«. Bei einer Podiumsdiskussion mit dem Titel »Wir sind Autor« ging es um den bedenklichen Siegeszug unbearbeiteter Prosatexte auf den Theaterbühnen. Derzeit seien es bei Gegenwartsthemen übe...

Artikel-Länge: 4343 Zeichen

Willkommen bei der Tageszeitung junge Welt

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich.

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe