02.10.2012 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Hohe Arbeitslosigkeit in Euro-Zone

18,2 Millionen Betroffene im August. Höchste Quoten in Spanien und Griechenland

Sinkende Wirtschaftsleistung, Etatkürzungen im Zuge der sogenannte Schuldenkrise und zurückgehender Welthandel haben die Erwerbslosigkeit im Euro-Währungsraum auf Rekordniveau schnellen lassen. Im August hatten 18,2 Millionen Frauen und Männer im erwerbsfähigen Alter keinen Job. Das teilte die EU-Statistikbehörde Eurostat am Montag in Brüssel mit. Eine höhere Zahl von Arbeitslosigkeit Betroffener hat es seit dem Start der Währungsunion im Jahr 1999 noch nicht gegeben. Im Vergleich zum Juli stieg die Zahl der offiziell als arbeitslos registrierten Personen um 34000 an, gemessen am Vorjahresmonat lag der Zuwachs bei 2,144 Millionen Personen. Die Arbeitslosenquote verharrte wie schon in den beiden Vormonaten auf 11,4 Prozent – ebenfalls ein makabrer Rekordwert. Besonders betroffen sind Spanien und Griechenland. Eine Trendwende ist nicht in Sicht – Experten rechnen statt ...

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