02.10.2012 / Sport / Seite 16

Leipzig oben und unten

Die Lok, der Rasenballsport, ein letztes Mal in einer Liga?

Bernhard Spring
Die Klubs könnten unterschiedlicher nicht sein. Der 1. FC Lokomotive Leipzig ist ein Traditionsverein, einst eine der besten Mannschaften der DDR, seit 2003 wiederauferstanden aus trister Insolvenzmasse als passabel geführter Klub. Die Lok hält sich nach sechs Spieltagen auf Platz zwölf der Tabelle der Regionalliga Nordost, was vielleicht auch für einen Neuling in der vierten Liga nicht besonders berauschend ist. Aber gerade mit Spielen wie dem vergangenen gegen Carl Zeiss Jena, bei dem sich die Lok ab der 48. Minute in Unterzahl und zuletzt sogar nur zu neunt mit Disziplin (und viel Glück) drei Punkte (Endstand gegen Jena: 1:0) rettete, zeigen die Leipziger Fußball in all seinen Höhen und Tiefen: Die Leistung ist vielleicht durchwachsen, der Zuschauer aber hat etwas zum Mitfiebern, zum Wüten und zum Erwärmen.

Der andere Verein aus der Sachsenstadt kommt dagegen aus der Retorte: Der Rasenballsport Leipzig wurde vor drei Jahren gegründet, hat ...

Artikel-Länge: 3504 Zeichen

Willkommen bei der Tageszeitung junge Welt

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich.

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe