29.09.2012 / Ausland / Seite 7

Mühsamer Fortschritt

Myanmars Präsident sprach vor UNO. Suu Kyi auf Tour in USA. Konflikte mit Minderheiten noch nicht gelöst

Thomas Berger
Die Regierung von Myanmar (Burma) bemüht sich weiter, ihre Konflikte mit Rebellen der ethnischen Minderheiten beizulegen. Diese Versicherung hat Präsident Thein Sein sein in seiner Rede vor der UN-Generalversammlung abgegeben und sich vorsichtig optimistisch gezeigt, daß es mit der Kachin Independence Organisation (KIO) bald zu einer Einigung kommen könnte. Die Kachin sind eine von etlichen Minoritäten in dem südostasiatischen Land, die teilweise schon seit der Staatsgründung 1948 für die Eigenständigkeit ihrer Gebiete kämpfen. Obwohl die meisten Konflikte inzwischen als »befriedet« gelten, war der mit der KIO vor mehr als einem Jahr wieder neu aufgeflammt.

Thein würdigte vor der UNO auch den Einsatz von Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi für die Demokratisierung ihres Landes. Die Friedensnobelpreisträgerin hatte sich bei ihrer 18tägigen Tour durch die USA, bei der sie unter anderem mit Präsident Barack Obama zusammentraf und die höchste Au...

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