27.09.2012 / Titel / Seite 1

»Raus mit EU und IWF«

Heike Schrader, Athen
Griechenlands Lohnabhängige zeigen ihrer Regierung sowie der Troika von EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB) die rote Karte, sie wollen weitere Kürzungen bei Löhnen und Renten nicht hinnehmen. Zehntausende Menschen beteiligten sich am Mittwoch am ersten Generalstreik seit dem Amtsantritt des neuen Kabinetts im Juni, um gegen die international angeordnete, immer schärfer werdende »Sparpolitik« zu protestieren. Der von den Gewerkschaftsdachverbänden GSEE und ADEDY ausgerufene Ausstand legte wichtige Bereiche der griechischen Wirtschaft lahm. Im öffentlichen Sektor lief nichts mehr: Behörden, Banken und Schulen blieben geschlossen, in den Krankenhäusern wurden nur Notfälle behandelt. Züge und Schiffe standen still, und auch im Flugverkehr kam es zu schweren Behinderungen. Auch der Verband der Handwerker und Einzelhändler hatte seine Mitglieder aufgerufen, Läden und Betriebe bis zum frühen Nachmittag geschlossen zu halten. Allein in de...

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