25.09.2012 / Thema / Seite 10

Anwalt der Reichen und Militaristen

Hintergrund. Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney steht für eine Verschärfung der US-amerikanischen Kriegspolitik

Jürgen Wagner
In den USA kursiert derzeit der Witz, der kürzeste Abstand zwischen zwei Fettnäpfchen betrage »ein Romney«. Dennoch sind die Umfragen, wer aus den anstehenden US-Wahlen im November als Sieger hervorgehen wird, weiterhin extrem knapp. Zwar ist die Außen- und Kriegspolitik von US-Präsident Barack Obama sicherlich alles andere als friedensnobelpreiswürdig, betrachtet man demgegenüber allerdings die Positionen seines republikanischen Herausforderers Mitt Romney, kann einem vollends angst und bange werden. Dies ist kein Wunder, hat er sich doch mit einem Beraterstab aus Hardlinern umgeben, weshalb auch sein außenpolitisches Strategiedokument »An American Century« an Aggressivität kaum zu überbieten ist. Wie man sich bettet, so liegt man: Dieses Sprichwort trifft mit Blick auf den republikanischen Präsidentschaftskandidaten den Nagel auf den Kopf. Ein im Jahr 2008 im Zuge der republikanischen Präsidentschaftskampagne erstelltes Dossier spricht die Defizite des heutigen Anwärters unverblümt...

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