24.09.2012 / Inland / Seite 2

Die Plaudertasche des Berliner LKA

Neonazi-V-Mann bringt Innensenator Henkel immer stärker in Bedrängnis

Sebastian Carlens
Hat das Berliner Landeskriminalamt (LKA) gezielt versucht, dem Bundestagsausschuß zur Untersuchung des Behördenversagens im Fall des »Nationalsozialistischen Untergrundes« (NSU) Akten vorzuenthalten? Seit bekannt wurde, daß das Hauptstadt-LKA mit Thomas Starke einen mutmaßlichen Unterstützer des NSU als »Vertrauensperson« führte, sieht sich Innensenator Frank Henkel (CDU) zunehmender Kritik ausgesetzt. Einem Bericht des aktuellen Spiegel zufolge soll sich der Chefermittler des Berliner LKA geweigert haben, die Dokumente zu Starke an den Generalbundesanwalt zu überstellen – Begründung: »Bei Übersendung der Unterlagen« an die oberste Strafverfolgungsbehörde in Karlsruhe könne deren »Einsicht durch den Untersuchungsa...

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