21.09.2012 / Ausland / Seite 6

Krieg am Rand der Städte

Kurdische PKK kontrolliert ein 400 Quadratkilometer großes Gebiet

Nick Brauns, Hakkari
Der Krieg zwischen der Guerilla der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und der türkischen Armee rückt immer näher an die kurdischen Städte heran. In Hakkari war in der Nacht zum Donnerstag stundenlang Gefechtslärm zu hören. Geschoßbahnen erhellten den Himmel über den Bergen, in deren Kessel die Provinzhauptstadt liegt.

Seit Juli sind die Volksverteidigungskräfte (HPG), wie die Guerilla offiziell heißt, von ihren bisherigen Hit-and-run-Attacken dazu übergegangen, innerhalb der türkischen Grenzen ein Gebiet von rund 400 Quadratkilometern zwischen den Kleinstädten Semdinli, Cukurca und Beytüssebap unter ihre Kontrolle zu bringen. Die städtischen Zentren werden zwar weiterhin von Militär und Polizei beherrscht, doch die umliegenden Berge mit ihren Hochweiden werden von der Guerilla so kontrolliert, daß sich das Militär dort nicht mehr frei bewegen kann. Auch in Hakkari verläßt die Polizei ihre Kasernen aus Sicherheitsgründen nur noch in gepanzerten Fahrzeugen. ...

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