15.09.2012 / Thema / Seite 10

Neue Grundlage

Rezension. Der italienische Philosoph Domenico Losurdo hat ein Buch über Josef Stalin geschrieben. Es fragt systematisch nach den Bedingungen des sozialistischen Aufbaus in der UdSSR und ist dazu angetan, linke Geschichtsdebatten zu beleben

Andreas Wehr
In der zweiten Oktoberwoche erscheint Heft 5/2012 der Marxistischen Blätter mit einem Schwerpunkt zur Parteienfrage auf nationaler und internationaler (Brasilien, Venezuela, Chile, Portugal und Griechenland) Ebene. Es schreiben neben Autoren aus den betreffenden Ländern Bettina Jürgensen, Hans-Peter Brenner, Willi Gerns und Helmut Peters. Das Heft kann über redaktion@marxistische-blaetter.de zum Einzelpreis von 9,50 Euro bestellt werden (weitere Informationen unter www.marxistische-blaetter.de).

Wir veröffentlichen daraus vorab eine Rezension zum soeben im Kölner PapyRossa Verlag erschienenen Buch »Stalin. Geschichte und Kritik einer schwarzen Legende« des an der Universität Urbino lehrenden Philosophen Domenico Losurdo. Am 11.8. erschien an dieser Stelle unter dem Titel »Vom Vorbild zum Verderber« ein Auszug aus dem Vorwort des Bandes.

Ist über Stalin nicht alles gesagt und geschrieben und das Verdammungsurteil über ihn unwiderruflich gesprochen worden? Weshalb wagt sich dann der italienische Philosoph und Historiker Domenico Lo­surdo, Autor einer allseits gewürdigten Nietzsche-Biographie, an dieses Thema, mit dem er sich nur Streit einhandeln kann? Und Streit hat es in Itali...
Wir veröffentlichen daraus vorab eine Rezension zum soeben im Kölner PapyRossa Verlag erschienenen Buch »Stalin. Geschichte und Kritik einer schwarzen Legende« des an der Universität Urbino lehrenden Philosophen Domenico Losurdo. Am 11.8. erschien an dieser Stelle unter dem Titel »Vom Vorbild zum Verderber« ein Auszug aus dem Vorwort des Bandes.

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