15.09.2012 / Feuilleton / Seite 13

Kontrapunkt

In zwei Wochen schließt die große Heinrich-Vogeler-Ausstellung in Worpswede

Arnold Schölzel
Bis zum 30. September hat die gemeinsame Ausstellung von vier Worpsweder Museen »Heinrich Vogeler. Künstler, Träumer, Visionär« noch geöffnet. Wer Interesse an deutscher Geschichte des 20. Jahrhunderts und Kunstgeschichte hat, sollte die Gelegenheit nutzen, in das Künstlerdorf bei Bremen zu fahren. Es lohnt sich aus mehreren Gründen. Da ist zunächst scheinbar Äußerliches: Mit dieser Exposition treten die Museen Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle nach zweijähriger Modernisierung erstmals als Verbund auf. Es handele sich um das größte Investitionsprogramm für Kultureinrichtungen in Niedersachsen, schreibt Kultusministerin Johanna Wanka im Ausstellungskatalog. Das Ergebnis: Die historische Gebäudesubstanz wurde erhalten, Neues zumeist behutsam angefügt – vergleichbar mit der Rekonstruktion von Max Liebermanns Wannsee-Villa in Berlin. Die 6,3 Millionen Euro, die Niedersachsen (von insgesamt neun Millionen Euro) für Worpswede aufbrachte, sind dabe...

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