14.09.2012 / Inland / Seite 1

Armutsrisiko wächst – Wirtschaft auch

Statistikamt: Anstieg in fast allen Bundesländern. Bremen und Mecklenburg haben die meisten Betroffenen

Jeder siebte galt in der Bundesrepublik 2011 als armutsgefährdet. Das teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Die sogenannte Armutsgefährdungsquote stieg auf 15,1 gegenüber 14,5 Prozent im Jahr 2010. Das höchste Risiko trifft die Bewohner Bremens mit 22,3 Prozent und Mecklenburg-Vorpommerns mit 22,2 Prozent. Das nordostdeutsche Fast-Schlußlicht war andererseits eines von nur zwei Ländern, in dem die Quote gesunken ist – um 0,2 Prozentpunkte. In Thüringen ging der Wert um 0,9 Punkte auf 16,7 Prozent zurück. In Berlin und Nordrhein-Westfalen gab es mit 21,1 bzw. 16,6 Prozent einen neuen Höchststand. In der Hauptstadt war zudem der Zuwachs im Vergleich...

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