08.09.2012 / Fotoreportagen / Seite 4 (Beilage)

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Bewegte Leben: Janina Duda und Adela Zurawska berichten zum Tag der Mahnung in Berlin von ihrem aktiven Kampf gegen den Faschismus

Kamil Majchrzak
Kurz nach der Befreiung vom Faschismus initiierten Überlebende der Konzentrationslager auf dem unmittelbar hinter dem Tempelhofer Feld liegenden Neuköllner Werner-Seelenbinder-Stadion einen Gedenktag für die Opfer des Faschismus. Die Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA), führt diesen Gedenktag seit 1990 als »Tag der Erinnerung, Mahnung und Begegnung« fort. Sie setzt dabei auf die Vielfalt des antifaschistischen Denkens und Handelns. Daraus erwächst seine Kraft und Ausstrahlung, die nicht Rituale, sondern kritische Reflektion einfordert. Für viele Antifaschisten ist dies ein Ansporn für aktuelle gesellschaftliche Kämpfe gegen Rassismus.

Eine zentrale Stelle nehmen dabei Begegnungen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen ein. Am 9. September werden auf der Bühne des Festes auf dem Tempelhofer Feld in Berlin zwei herausragende polnische Widerstandskämpferinnen, die polnisch-jüdische Partisanin J...

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