04.09.2012 / Sport / Seite 16

Das mußte sich rächen

Petra Kvitova wurde bei den US Open spektakulär vom Platz gefegt

Peer Schmitt
Die Organsiatoren der US Open können aufatmen. Sie müssen keine knapp drei Millionen Dollar an Petra Kvitova rausrücken. Die Tschechin verlor ihr Viertrundenmatch gegen Marion Bartoli am Sonntag abend in New York 6:1, 2:6, 0:6. Das letzte Aufeinandertreffen vor ein paar Wochen in Montreal hatte Kvitova 6:1, 6:1 gewonnen, Bartoli hatte danach zu Protokoll gegeben, sie habe sich nie zuvor gegen eine Gegnerin so machtlos gefühlt. In New York begann Kvitova so, wie sie in Montreal aufgehört hatte. Sie wirkte abgeklärt, unangreifbar, spielte auch noch wunderschön. Härte und Tempo von Kvitovas Vorhand- wie Rückhand-Grundschlägen sind unvergleich (wenn sie denn im Feld landen). Sie spielte auch sehr variabel – Stopbälle, lange Slice-Bälle die Linie entlang –, ging frühzeitig vor ans Netz. Perfektes Tennis, 6:1 nach knapp einer halben Stunde. Einziger Wehrmutstropfen war eine mittelmäßige Quote beim ersten Aufschlag, ausgeglichen allerdings von einer überragenden Quote beim zweite...

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