30.08.2012 / Sport / Seite 16

»Ich sah überall nur Medaillen«

Kein physisches Limit: Erst die Paralympics, dann der Ärmelkanal. Ein Gespräch mit dem Schwimmer Pedro Rangel

Sara Charlotte König
Pedro Rangel, Jahrgang 1979, verlor im Alter von acht Jahren beide Beine bei einem Zugunglück. Er startet für Mexiko bei den Paralympics in London über 100-Meter Brustschwimmen (SB5). Er gewann in dieser Disziplin 2004 Bronze in Athen und 2008 Gold in Peking und startet in London am nächsten Mittwoch.

War der Beruf als Leistungsschwimmers schon immer Ihr Lebenstraum?

Nein, eigentlich nicht. Ich war als Kind zwar immer gut in allen Sportarten, aber das Schwimmen fiel mir komischerweise schwer. Das war nicht mein Metier. Also suchte ich mir mit 20 einen Schwimmverein, denn was für mich unmöglich erschien, reizte mich. Zwei Tage später schwamm ich bereits erste Bahnen durchs Becken. Meine Trainerin Margarita Hernández meinte zu mir, ich hätte eine besondere Begabung. So fing alles an.

Und wie haben Sie es an die Weltspitze geschafft?

Ich sagte ständig zu mir, eine Medaille, bitte nur eine Medaille. Ich hatte insgesamt vier Jahre hart daran gearbe...

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