28.08.2012 / Ausland / Seite 8

»Viele Leute haben uns zugewunken und geklatscht«

Aktivisten aus sechs Ländern bereisen per Segelschiff die Ostsee, um für den Atomausstieg zu werben. Ein Gespräch mit Falk Beyer

Peter Wolter
Falk Beyer ist Teilnehmer eines Segeltörns mit dem Zweimast-Segler »Lovis« (Foto), der am Montag aus dem Stockholmer Hafen auslief. Die etwa 30 Teilnehmer aus sechs Ländern wollen in Ostseehäfen für die Energiewende werben

Sie sind am gestrigen Montag mit der in Greifswald beheimateten Gaffelketsch »Lovis« aus dem Hafen von Stockholm ausgelaufen, um in diversen Ostseehäfen eine weltweite Energiewende zu propagieren. Wie ist es zu diesem Segeltörn gekommen?

Die Idee stammt ursprünglich aus dem AntiAtomBündnis Nordost in Mecklenburg-Vorpommern, das auch gegen die Castor-Transporte in das Zwischenlager in Lubmin protestiert hat. Das Bündnis hat anschließend deutsche Aktivisten von diesem Projekt überzeugt, dann wurden Angehörige schwedischer Gruppen dafür begeistert. Es wurden weitere Kontakte hergestellt, so daß wir uns jetzt mit 30 Leuten aus sechs Ländern an Bord zusammengefunden haben: Aus Deutschland, Schweden, Polen, Belarus, Litauen und Rußland....

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