28.08.2012 / Ausland / Seite 7

Illegale Besatzungspolitik

Israel verwehrt Friedensaktivisten die Einreise ins Westjordanland

Karin Leukefeld
Erneut haben israelische Grenzbehörden Reisende der Kampagne »Willkommen in Palästina« daran gehindert, in die von Israel besetzten palästinensischen Gebiete der Westbank einzureisen. Eine Gruppe von einhundert Friedensaktivisten, darunter Franzosen, Briten, Deutsche und US-Amerikaner, hatten am Sonntag versucht, von Jordanien aus ins Westjordanland zu fahren. An der König-Hussein-Brücke wurde die Gruppe von den jordanischen Behörden problemlos abgefertigt, von den israelischen Behörden jedoch ohne Angaben von Gründen zurückgewiesen. Während des vorgesehenen fünftägigen Besuches der Westbank wollten die Aktivisten nach Jerusalem, in Flüchtlingslager, in die Negev-Wüste und in verschiedene Dörfer in Hebron fahren, die sich gegen den Bau der israelischen Trennmauer wehren. »Selbst Gefangene haben das Recht, Besuch zu empfangen«, erklärten die Veranstalter von »Willkommen in Palästina« nach der erzwungenen Rückkehr in Amman. »Wir werden unsere Kampagne fortsetzen, wir bestehen auf der Fr...

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