28.08.2012 / Feuilleton / Seite 13

Zur Hitler-Eiche in Rostock

Antonín Dick
Das Pflanzen einer Eiche aus Anlaß des Gedenkens an die Opfer des Pogroms von Rostock-Lichtenhagen im Jahre 1992 am vergangenen Wochenende war ein perverser Staatsakt. Hier wird ein nazistisches Ritual benutzt, um Opfer eines neonazistischen Exzesses im »wiedervereinigten Deutschland« zu ehren, sprich zu verhöhnen. Im »Dritten Reich« war das Pflanzen von Hitler-Eichen seit Mai 1933 ein gängiges Ritual, namentlich bei der Hitler-Jugend. Mein Vater, ein tschechischer Widerstandskämpfer, erzählte mir, daß die Henlein-Faschisten den Einma...

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