27.08.2012 / Ausland / Seite 2

Venezuela trauert

Explosion in Erdölraffinerie fordert 39 Menschenleben. Spekulationen um Sabotage

André Scheer
Bei einer Explosion und einem anschließenden Großbrand in der größten Erdölraffinerie Venezuelas sind am Sonnabend in Amuay im Nordwesten des Landes offiziellen Angaben zufolge 39 Menschen ums Leben gekommen. Ursache der Katastrophe soll Angaben von Erdölminister Rafael Ramírez zufolge ein Gasleck gewesen sein, das die Explosion ausgelöst habe. Daraufhin habe sich ein Feuer ausgebreitet, das auch nahe liegende Unterkünfte der Beschäftigten und Sicherheitskräfte erreicht habe. Die meisten Todesopfer seien Angehörige der Nationalgarde, die für den Schutz der Anlagen eingesetzt worden seien, sowie deren Angehörige, die sich in den Wohnhäusern aufgehalten hätten. Die venezolanische Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen zu den Ursachen der Tragödie aufgenommen und Spezialisten an die Unglücksstätte entsandt. Hochrangige Vertreter der Regierung eilten an den Ort des Geschehens, während Präsident Hugo Chávez eine dreitägige Staatstrauer anordnete. Ohne die Untersuchungen abzuwarten, machten ...

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