27.08.2012 / Ausland / Seite 7

Etwas Entspannung

Streit um Assange: Ecuadors Präsident Correa erklärt Konflikt mit London für beigelegt. Weiter Druck aus USA

Volker Hermsdorf
Ecuadors Präsident Rafael Correa hat am Sonnabend im staatlichen Fernsehen seines Landes die Krise mit Großbritannien wegen der angedrohten Erstürmung der Botschaft in London für überwunden erklärt. »Gehen wir davon aus, daß wir die britische Drohung nie erhalten haben und sehen wir nach vorne«, zeigte sich der Staatschef zufrieden, nachdem London in einem Schreiben die Unantastbarkeit der diplomatischen Vertretung zugesichert hatte. Zuvor hatte auch die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) mit den Stimmen von 32 ihrer 34 Mitgliedsstaaten am Freitag (Ortszeit) eine Erklärung verabschiedet, in der alle Staaten zur Respektierung der diplomatische Immunität von Botschaften aufgefordert werden. Zudem rief die OAS Quito und London auf, ihre Probleme um die Asylgewährung für Wikileaks-Mitbegründer Julian Assange im Dialog zu klären. Wie die ecuadorianische Nachrichtenagentur ANDES informierte, stimmten lediglich Kanada – das als Commonwealth-Mitglied nicht gegen sein »Mutterland«...

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