25.08.2012 / Feuilleton / Seite 12

»Immer was zum Knutschen«

Lieder verändern was, und ein neues Album gibt es auch. Ein Gespräch mit Hannes Wader

Olaf Neumann
Hannes Wader ist neben Konstantin Wecker der bekannteste deutsche Liedermacher. Am Freitag erschien »Nah dran«

Sie sind jetzt 70. Fällt das Liederschreiben mit den Jahren leichter?

Das Schreiben ist mir eigentlich noch nie leicht gefallen. Aber vielleicht ist meine neue Platte ja eine Ausnahme. Meine Plattenfirma meinte, ich sollte anläßlich meines 70. Geburtstages ein paar neue Lieder schreiben. Jetzt bin ich froh, daß ich es gemacht habe.

Sie sind in den Schoß des Universal-Konzerns zurückgekehrt. Wie fühlt sich das an?

Ich war mal bei Phonogram und später bei Mercury unter Vertrag, diese gehörten zum Philips-Konzern. Er wurde von Universal geschluckt. Heute sind da ganz andere Leute. Die Initialzündung war wohl mein Gastauftritt bei Klaus Hoffmanns 60. Geburtstag im Friedrichstadtpalast in Berlin. Die Universal-Leute waren so enthusiasmiert, daß sie sogar ohne mein Wissen junge Künstler dazu brachten, mir ein Tributalbum zu widmen. Einige von denen kan...

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