22.08.2012 / Antifa / Seite 15

Zum Abschied die Internationale

Junge und alte Antifaschisten erinnerten in Frankfurt am Main an den Résistancekämpfer Hans Heisel

Gitta Düperthal
Um sich von ihm zu verabschieden, standen am Ende alle auf, und sangen die Internationale: wer konnte auf französisch, die anderen auf deutsch. Rund 140 junge und alte Antifaschisten waren am Samstag im DGB-Haus in Frankfurt am Main zusammengekommen, um dem am 12. Juli mit 90 Jahren verstorbenen Widerstandskämpfer und Kommunisten Hans Heisel zu gedenken.

Als 20jähriger Wehrmachtssoldat war Heisel mit der deutschen Besatzung 1940 nach Paris gekommen und hatte sich dort der Résistance angeschlossen. Die meisten Redner auf der Veranstaltung hatten ihn als Zeitzeugen kennengelernt, darunter der Sozialwissenschaftler Mathias Meyers, der Sprecher der Vereinigten der Verfolgten des Naziregimes (VVN BdA), Peter-Christian Walther, und der Landesvorsitzende der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ), Max Matthes. Sie waren sich einig: Ob in Schulen, Veranstaltungen oder vor Jugendgruppen, wo Heisel seine Geschichte erzählte, habe er dies mit aktuellem Bez...

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