21.08.2012 / Ausland / Seite 7

Verbrechen werden vertuscht

Peru behindert Aufklärung der Morde bei den Protesten gegen Bergbauprojekte

Anne Grit Bernhardt
Die peruanische Regierung versucht alles, um die Aufklärung der von Polizei und Militär begangenen Verbrechen gegen die Bevölkerung der Krisenprovinzen Espinar (Cusco) und Celendín bzw. Bambamarca (Cajamarca) zu behindern. Die Staatsanwaltschaft verlegte die Akten über die Toten in den Zuständigkeitsbereich anderer Departements des Landes. So wurde die Staatsanwaltschaft Ica mit der Untersuchung der Tode von Rudecindo Manuelo Puma (28) und Walter Sencia Ancca (25) beauftragt, die am 28. Mai dieses Jahres in Espinar bei einem Streik erschossen wurden. Espinar liegt rund 800 Kilometer von Ica entfernt, und die Angehörigen der Toten beklagen, daß sie aufgrund finanzieller Hürden nicht nach Ica reisen können, um sich an der Aufklärung der Morde zu beteiligen oder Informationen über den Fall zu bekommen. Rudecindo Manuelo Puma und Walter Sencia Ancca wurden am achten Streiktag gegen die Schweizer Bergbaufirma Xstrata von Sicherheitskräften erschossen, obwohl s...

Artikel-Länge: 4428 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    16,90 Euro/Monat Soli: 21,90 €, ermäßigt: 10,90 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe