20.08.2012 / Ausland / Seite 6

Obamas Erpresser

Netanjahu läßt USA Forderungen für Verzicht auf Krieg gegen Iran präsentieren

Knut Mellenthin
Seit Wochen rätselt die Welt, wie ernst es Premier Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Ehud Barak mit ihren Kriegsdrohungen gegen Iran ist. Am Wochenende stellte die israelische Regierung der US-amerikanischen Öffentlichkeit die Forderungen vor, deren Erfüllung sie vielleicht dazu bewegen könnte, sich mit dem »Präventivschlag« noch ein bißchen zu gedulden – wenigstens bis nach der Präsidentenwahl am 6. November.

Was Barack Obama tun könnte, um die Hitzköpfe Netanjahu und Barak fürs erste zu beruhigen, erläuterten Dennis Ross am Freitag in der New York Times und Amos Jadlin am Sonnabend in der Washington Post. Der 63jährige Dennis Ross hat während seines gesamten politischen Lebens zwischen Posten in der US-Administration und der Pro-Israel-Lobby gependelt. Zu Beginn von Obamas Amtszeit war er dessen führender Nahost-Berater. Seit November 2011 arbeitet er wieder an maßgeblicher Stelle des Washington Institute for Near East Poli...

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