18.08.2012 / Schwerpunkt / Seite 3

Qualitative Aufrüstung

Umstrukturierung der Bundeswehr zur Armee im Einsatz: Stützpunkt Kalkar wird ausgebaut. »Zentrum Luftoperationen« soll Planung und Führung von Kriegen sichern

Sevim Dagdelen
Der CDU-Abgeordnete aus dem Verteidigungsausschuß des Bundestages, Jürgen Hardt, freute sich angesichts des im Oktober 2011 veröffentlichten Standortkonzepts seines Parteikollegen aus dem Bundesverteidigungsministerium über »viele gute Nachrichten« für Nordrhein-Westfalen, die jedoch auch mit »schmerzlichen Einschnitten« einhergingen. Gemeint sind mit letzteren die geplanten Schließungen der Bundeswehrstandorte in Kerpen und Königswinter, die »signifikante Reduzierung« der größeren in Augustdorf, Düsseldorf, Eschweiler, Köln, Münster, Rheine, Siegburg und Wesel sowie die Reduzierung auf unter 15 Dienstposten in Siegen, Recklinghausen, Paderborn, Herford, Dortmund und Arnsberg.

Was zunächst aus friedens- und abrüstungspolitischer Sicht erfreulich erscheinen mag, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als genau das, was die Friedensbewegung von Anfang an hinter der Bundeswehrreform und den vermeintlichen Einsparungsbemühungen des Verteidigungsministeriums...

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