10.08.2012 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Rhön-AG hat Probleme

Krankenhauskonzern verkündet schlechteres Halbjahresergebnis. Konflikte am privatisierten Uniklinikum Gießen-Marburg. Trotz enormer Belastung weiterer Jobabbau geplant

Daniel Behruzi
Die Rhön-Klinikum AG hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres eine deutliche Ergebnisverschlechterung hinnehmen müssen. Das geht aus der am Donnerstag in Bad Neustadt an der Saale veröffentlichten Halbjahresbilanz hervor. Neben Belastungen aus dem zunächst gescheiterten Versuch des Fresenius/Helios-Konzerns zur Übernahme der Rhön AG führt die Unternehmensleitung den Gewinnrückgang auf eine verzögerte »Restrukturierung« des Uniklinikums Gießen und Marburg (UKGM) zurück. Hier sollen 236 Arbeitsplätze vernichtet werden.

Der fortgesetzte Expansionskurs des Rhön-Konzerns hat sich den Angaben zufolge in einem weiteren Wachstum von Umsatz und Patientenzahlen niedergeschlagen. Zwischen Januar und Juni 2012 seien in den 54 Kliniken und 39 Medizinischen Versorgungszentren insgesamt 1,26 Millionen Menschen behandelt worden, heißt es in der Bilanz. Im Jahresvergleich entspreche dies einer Steigerung um 9,5 Prozent. Der Umsatz stieg demnach um 7,1 Prozent auf 1,...

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