10.08.2012 / Inland / Seite 4

Kleinstadt streitet um Straßennamen

Eberswalde: Vor 22 Jahren wurde der Angolaner Amadeu Antonio von Neonazis ermordet

Christin Jänicke
Vor 22 Jahren starb der Angolaner Amadeu Antonio nach einem rassistischen Übergriff im brandenburgischen Eberswalde, am Sonntag hätte er seinen 50. Geburtstag gefeiert. Er ist eines der ersten Todesopfer rechter Gewalt nach 1990. In der Stadt wollen verschiedene Initiativen an den ehemaligen DDR-Vertragsarbeiter erinnern. Auch die Straße, in der der damals 28jährige Antonio von einem Mob aus rund 50 Neonazis brutal verprügelt wurde, soll seinen Namen tragen – doch vorerst nur an diesem Tag.

Die Diskussion um die Umbe­nennung der Eberswalder Straße geht weiter. Seit über einem Jahr sammeln die Unterstützer der Barnimer Kampagne »Light me Amadeu« und der Afrikanische Kulturve...

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