07.08.2012 / Schwerpunkt / Seite 3

Atomwaffen verschrotten

Hiroshima-Gedenktag: Friedensgruppen fordern Abzug der US-Kernwaffen aus Deutschland und globale Ächtung. Nein auch zur zivilen Nutzung der Kernenergie

In mehr als 70 Veranstaltungen bundesweit erinnern Friedensgruppen in diesen Tagen an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiro­shima und Nagasaki vor nunmehr 67 Jahren. Sie fordern den Abzug der als Relikte des Kalten Krieges in der Bundesrepublik, der Türkei, Italien, Niederlande und Belgien verbliebenen US-Atombomben und die weltweite Ächtung der Atomwaffen durch eine Nuklearwaffenkonvention. Vielerorts wird bei den Aktionen auch an Tschernobyl und Fukushima erinnert und der vollständige Ausstieg aus der Atomenergie gefordert. junge Welt dokumentiert auszugsweise Reden vom gestrigen Hiroshima-Gedenktag.



Ursula Haun-Jünger, Ärztin und aktiv bei der IPPNW Regionalgruppe Bremen:

Wir gedenken heute der Menschen, die 1945 durch den Abwurf von US-Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki getötet wurden oder an den Spätfolgen der radioaktiven Verstrahlung, überwiegend Krebserkrankungen, verstarben. 150000 bi...

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