07.08.2012 / Feuilleton / Seite 13

Rauchen für den Frieden

Wiglaf Droste
Warum gibt es Mücken? Weil Frösche Mücken mögen und Frösche wiederum Störchen als Nahrung dienen, die ihrerseits von Menschen geliebt werden, wenn auch nicht zum Aufessen. Zwar gibt es das Sprichwort »Da brat mir doch einer ’nen Storch«, aber der Storch wird nicht als Gericht, sondern als frei lebendes Tier geschätzt, bevorzugt zu zweit im Storchennest, schnäbelnd, klappernd und die Brut versorgend.

Das sieht der Mensch gern; scharf konturiert zeichnen sich die Storchensilhouetten vor dem Abendhimmel ab. Auch die Frösche können das offenbar sehen und aus dem schönen Bild folgern, deduktieren und kombinieren, daß die Luft rein und die akute Lebensgefahr gebannt ist, und so quaken und quarren sie äußerst munter und lebendig um die Wette. Was wiederum den Mücken als Signal dient, nun auszuschwärmen, denn der Frosch hat anderes zu tun, als der Mücke an die Wäsche zu geh...

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