07.08.2012 / Feuilleton / Seite 13

Scheiß Angstgesellschaft

Der Autor D. Holland-Moritz auf der Suche nach den verlorenen Surrogaten

Lilly Jäckl
Popliteratur. Die Szene. Mit den 60ern, 70ern und letztendlich, aber vor allem, den 80ern im Rücken und der Frage von Biochip Memory Alpha, weshalb so viele progressive Ansätze in Sachen Utopie, Progression und vor allem: Vision aus dem Underground- und Pop-Gewebe jener Zeiten heute einfach so futsch sind, begibt sich der Autor und Performancekünstler D. Holland-Moritz durch Berlin und begegnet dabei einer Menge Surrogaten, Suchenden und Originalen.

Sein neues Buch »Promoter« ist ein Partikelstrom aus lyrischen Reportage-Mini-Essay-Fragmenten über Ausstellungsbesuche, Lesungen, öffentliche Statements, politische Aktionen, philosophische Tendenzen, urbane Oberflächen und tausenderlei filigrane Querverbindungen, mit Wendungen, so schön wie der Himmel über Berlin, die den Leser nicht nur von Anfang an als gleichberechtigten Mitdenker zum Dialog auffordern, sondern auch durch radikale Subjektivität...

Artikel-Länge: 2852 Zeichen

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