06.08.2012 / Titel / Seite 1

Terror gegen Journalisten

Karin Leukefeld
Die islamistische Terrorgruppe Al-Nusra-Front hat in der syrischen Hauptstadt Damaskus offenbar den prominenten Fernsehmoderator Mohammed Al-Said ermordet. Das geht aus einer Erklärung hervor, die die Gruppe, deren Zusammensetzung und Herkunft unbekannt ist, auf einer islamistischen Webseite veröffentlicht hat. Diese Internetplattform wird von der geheimdienstlichen Organisation SITE in den USA regelmäßig überprüft; unklar ist, wer die Onlinepräsenz organisiert. Das staatliche syrische Fernsehen, bei dem Al-Said arbeitete, erklärte, man habe keine »haltbaren Beweise« für den Tod des Kollegen. Mohammed Al-Said war am 19. Juli, einen Tag nach dem Anschlag auf die Militär- und Sicherheitsführung in Damaskus, aus seinem Haus entführt worden. Die Gruppe erklärte nun, sie habe Al-Said »befragt« und anschließend getötet. Man werde weitere Unterstützer von Präsident Baschar Al-Assad angreifen, vor allem Journalisten, die für die staatlichen Medien arbeiten. »Die Schwerter der Mudschaheddin w...

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