06.08.2012 / Inland / Seite 2

»Hilfe nicht der Hilfe wegen«

Im November treffen sich Europas Kuba-Solidaritätsgruppen in Berlin. Ziel ist eine gemeinsame Strategie. Ein Gespräch mit Roberto Rodríguez

André Scheer
Roberto Rodríguez ist Spezialist für Mitteleuropa im Kubanischen Institut für Völkerfreundschaft (ICAP) und betreut in dieser Funktion die Solidaritätsbewegung mit Kuba

Viele Gruppen, die heute Solidaritätsarbeit mit Kuba leisten, entstanden spontan in den 90er Jahren, um Kuba in der besonders kritischen Phase nach dem weitgehenden Verschwinden der sozialistischen Staaten zu unterstützen. Wie entwickelt sich die Arbeit dieser Gruppen heute, in einer deutlich veränderten Situation?

Die Solidaritätsbewegung hat Kuba seit dem Sieg der Revolution begleitet. Eine besonders starke Phase gab es in den 60er Jahren, als die Inva­sion in der Schweinebucht weltweit für Empörung sorgte. In einer ersten Phase ging es unmittelbar nach dem Sieg der Revolution darum, die Umgestaltung unseres Landes zu unterstützen. Viele Freunde mit einer Fachausbildung boten sich an, nach Kuba zu kommen und ihre Erfahrungen einzubringen. Kuba hatte damals keine Fachleute. Dann begann in...

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