04.08.2012 / Inland / Seite 1

Draghi soll deutsch sprechen

CSU-Generalsekretär Dobrindt kritisiert EZB-Präsidenten. Unterstützung von ver.di-Chef Bsirske

Das EU-Krisenkarussell dreht sich weiter. Nachdem EZB-Präsident Mario Draghi am Donnerstag signalisiert hatte, im Zweifel auch gegen den Widerstand der Deutschen Bundesbank weiter Staatsanleihen kaufen zu wollen, hat CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt am Freitag mit einer scharfen Attacke reagiert. Dem EZB-Präsidenten warf er vor, die Bank zugunsten italienischer Interessen einzusetzen. »Es ist auffällig, daß Draghi immer dann aktiv wird und über die EZB Staatsanleihen kaufen will, wenn es in Italien mal wieder eng wird«, sagte Dobrindt dem Tagesspiegel (Samstagausgabe). Der EZB-Chef müsse sich entscheiden, »auf welcher Seite er steht: Auf der der Stabilitätsunion oder auf der Seite der Krisenstaaten, die versuche...

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