04.08.2012 / Ansichten / Seite 8

Mission impossible

Rücktritt Annans als Sondergesandter

Werner Pirker
Der Syrien-Sondergesandte der UNO, Kofi Annan, hat aus dem Scheitern seiner Bemühungen um eine friedliche Lösung des Konflikts in und um Syrien die Konsequenzen gezogen und ist zurückgetreten. Als Grund gab er vor allem die fehlende Unterstützung durch den UN-Sicherheitsrat an. Während das syrische Volk um Frieden bete, gehe in New York der Streit zwischen den Vetomächten weiter, äußerte sich Annan auf einer Pressekonferenz. Die Westmächte deuten dies als Kritik an der »Blockadehaltung« Rußlands und Chinas. Doch nicht diese beiden Länder haben Annans Friedensbemühungen ständig blockiert, sondern die falschen »Freunde Syriens«. Was Rußland und China in der Tat blockiert haben und auch weiterhin blockieren, sind die Versuche der »Freundschaftsgesellschaft«, sich wie im libyschen Fall ein Mandat des Sicherheitsrates für Kriegshandlungen gegen Syrien zu erschwindeln.

Die amerikanische Kriegsfurie Hillary Clinton tut geradezu so, als wäre mit Ausnahme Rußland...

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