04.08.2012 / Kultur & Medien / Seite 14

Vorschlag

Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht: die jW-Programmtipps

Marilyns letzte Sitzung Dreißig Monate lang, von Januar 1960 bis zum 4. August 1962, waren Marilyn Monroe und der Psychoanalytiker und Freudianer Ralph Greenson ein Paar. Sie wollte, daß er ihr dabei hilft, wieder auf die Beine zu kommen, damit sie weiter Filme drehen konnte. Er hatte sich das Ziel gesetzt, sie wie ein leidendes Kind mit Liebe und Zuwendung zu umgeben und ihr Leben mit Sinn zu erfüllen. Greenson war es, der Marilyn Monroe als letzter lebend sah und der die tote Marilyn fand. Schnell wurde der Vorwurf laut, er sei es auch gewesen, der Schuld an ihrem Tod trage. Marilyns Tod war aber dann doch eine gesellschaftliche Wende. Wenn sie es nicht schaffen konnte, glücklich zu sein, nein, schlichter: zu überleben – dann mußte sich Grundsätzliches ändern. Wel­come to Feminism! Arte, 20.15 Sonntag in New York Nochmal die Sechziger, nochmal am Vorabend der modernen Frauenbewegung: Eileen Tyler kommt aus der Provinz nach New York, um sich von ihrem Bruder Rat zu holen. Denn...

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