01.08.2012 / Feuilleton / Seite 12

Jean Seberg für alle

Heute beginnen in Locarno die 65. Filmfestspiele

Jochen Zimmer
Es gibt Festivals für Kurz-, Dok- und Debütfilme, für Feminismus und Western, für Kino aus Asien oder Europa. Dazu kommen weltweit 13 »A-Festivals«, die bekanntesten in Berlin und Cannes. Sie dürfen grundsätzlich keine Beschränkungen haben, zeigen aber am liebsten Großproduktionen mit Stars, machen sich also zu Werbebühnen für Massenware. Das kleine A-Festival in Locarno muß sich in jedem Jahr wieder einiges einfallen lassen, damit sowohl die Cineasten als auch die großen Studios mit ihren millionenschweren neuen Produkten kommen. Aufregender als der internationale Wettbewerb um den Goldenen Leoparden sind in Locarno oft die Nebenreihen. Sie zeigen Erstlingsfilme, Low-Budget-Produktionen oder Schweizer Heimarbeit. Als eine Art Entwicklungshilfe ist der »Open Doors«-Workshop angelegt: Zwölf Filmemacher aus dem Trikont präsentieren potentiellen Partnern ihr Arbeiten. Zur Förderung der Zusammenarbeit sind Preise ausgelobt, am höchsten ist der der Stadt Bellinzona/Tessin dotiert (50000 F...

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