27.07.2012 / Inland / Seite 4

Prozeß gegen »Düsseldorfer Gruppe« eröffnet

Anklage wegen Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung

Annette Hauschild, Düsseldorf
Im Hochsicherheitstrakt des Düsseldorfer Oberlandesgerichts hat am Mittwoch der Prozeß gegen die sogenannte »Düsseldorfer Zelle« des Terrornetzwerks Al-Qaida begonnen. Angeklagt sind vier Männer zwischen 21 und 30 Jahren, die einen »großen Terroranschlag in Deutschland« geplant haben sollen. Die Anklage wirft ihnen vor, Mitglieder in einer ausländischen terroristischen Vereinigung zu sein und Anschläge auf Busse oder Veranstaltungsorte im Raum Düsseldorf geplant zu haben. Bei abgehörten Gesprächen sei von Bomben mit Metallsplittern gesprochen worden. Drei der Männer sind Anfang April 2011 von einem Sondereinsatzkommando in einer Düsseldorfer Wohnung festgenommen worden, während sie versucht haben sollen, eine Bombe zu bauen – mit »einer größeren Menge Grillanzündern«. Seitdem sitzen sie in Untersuchungshaft. Der vierte Angeklagte wurde acht Monate später in Karlsruhe verhaftet. Bundesanwalt Michael Bruns sieht die Bedeutung des Verfahrens darin, daß...

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