26.07.2012 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Paris hilft Autobranche

Frankreichs Regierung will heimische Hersteller mit Kaufprämien stützen. Peugeot-Citroën hält dennoch an Kürzungsplänen fest. Europas Nummer zwei mit desaströser Bilanz

Daniel Behruzi
Die Aktiengesellschaft Peugeot-Citroën (PSA) will trotz Beschäftigtenprotesten und Regierungskritik an seinen Kürzungsplänen festhalten. Wie der hinter Volkswagen zweitgrößte europäische Autohersteller am Mittwoch in Paris bekanntgab, sollen durch die Vernichtung von 8000 Arbeitsplätzen und der Schließung einer Fabrik in Aulnay-sous-Bois bis 2015 etwa 1,5 Milliarden Euro »eingespart« werden. Frankreichs Regierung plant dennoch, den Konzern sowie seinen einheimischen Rivalen Renault zu unterstützen. Wie Premierminister Jean-Marc Ayrault nach einer Kabinettssitzung aebenfalls gestern in Paris mitteilte, sollen beim Verkauf von Hybrid- und Elektroautos staatliche Prämien gezahlt werden – unter der Voraussetzung, daß die Fahrzeuge in Frankreich hergestellt wurden.

Anläßlich der Halbjahresbilanz nannte PSA-Chef Philippe Varin Details des bereits angekündigten Abbauprogramms. Demnach sollen bis 2015 die Kosten um 1,5 Milliarden Euro gedrückt werden. 600 ...

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