26.07.2012 / Schwerpunkt / Seite 3

PRI gegen PRD: Angriff und Ablenkung

Auch fast einen Monat nach der Präsidentschaftswahl halten die Proteste gegen den mutmaßlichen Wahlbetrug an. Am vergangenen Wochenende gingen in Mexiko-Stadt erneute Tausende Menschen auf die Straße, um gegen die Ernennung von Enrique Peña Nieto zum Wahlsieger und damit künftigen Präsidenten Mexikos zu protestieren. Dessen Institutionelle Revolutionäre Partei (PRI) bemüht sich inzwischen, gegen die Proteste in die Offensive zu kommen. Am Dienstag (Ortszeit) legte Parteichef Pedro Joaquín Coldwel bei einer Pressekonferenz im Gebäude der Wahlbehörde IFE Dokumente vor, die die Existenz eines »geheimen Netzwerks zur Finanzierung des Präsidentschaftswahlkampfs von Andrés Manuel López Obrador« belegen sollen. Der Kandidat der gemäßigt linken Partei der Demokratischen Revolution (PRD), der den offiziellen Ergebnissen zufolge auf dem zweiten Platz gelandet war und Manipulationen vermutet, habe rund 1,2 Milliarden Peso (knapp ...

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