24.07.2012 / Feuilleton / Seite 12

Mein Kuba

Gedanken über eine Ausstellung in der GBM-Galerie Berlin

Maria Michel
Landläufig verbindet man mit Kuba Temperament, feurige Tänze, mitreißende Musik und prächtige Farben. Daß es auch ein anderes Kuba gibt, zeigt uns Yoel Moreno-Aurioles Pupo, genannt Pincho. Seit Ende Juni wird in der Galerie der »Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde« (GBM) in Berlin-Lichtenberg eine Ausstellung mit Bildern dieses jungen kubanischen Malers gezeigt. Sie trägt den Titel »Baum meiner Seele« und wurde von der Botschaft der Republik Kuba und der GBM gemeinsam vorbereitet. Der Künstler, der gegenwärtig in Spanien als Designer und Illustrator – vorwiegend für Kinderbücher – arbeitet, gab bei der Vernissage Auskunft. Er verglich seine Heimat Kuba mit einem großen Baum, der »unberührbar« und »zauberhaft« ist, dessen »Wurzeln tief sind und die Samen weit verstreut«. Pincho tritt zurückhaltend, fast schüchtern auf. Eine tiefe Verehrung verbindet ihn mit dem Schriftsteller und Journalisten José Julian Martí (geboren 1853, gefallen 1895). Martí ver...

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