20.07.2012 / Sport / Seite 16

Seine Welt sind die Berge

Der neue Kletterkönig der Tour de France heißt Thomas Voeckler

Tom Mustroph
Der französische Radprofi Thomas Voeckler ließ seinem Sieg auf einer Alpenetappe nun auch einen in den Pyrenäen folgen. Er triumphierte beim Ritt über die sogenannte »Runde des Todes« mit Col d’Aubisque, Col du Tourmalet, Col d’Aspin und Col de Peyresourde. Auf allen vier Gipfeln räumte er die Bergpunkte ab und sicherte sich so das gepunktete Trikot. In früheren Radsportzeiten hatte es zu einer solchen Performance mindestens zweier Kelme-Profis (das war der Hausrennstall des Dopingarztes Eufemiano Fuentes) oder eines Michael Rasmussen (der Däne fiel mehrfach wegen experimentellem Dopings auf) bedurft. Jetzt schafft so etwas ein Voeckler allein. »Im Alter von Christus ist Voeckler zu biblischen Leistungen fähig«, spottete der einstige Festina-Trainer und jetzige Dopingkritiker Antoine Vayer in der französischen Presse. Vayer staunt, daß der 33jährige Landsmann von Jahr zu Jahr besser wird. »Im Vorjahr hat er schon acht Prozent mehr Leistung auf...

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