16.07.2012 / Titel / Seite 1

10000 Banditenangriffe

Karin Leukefeld, Damaskus
Die syrische Regierung hat am Sonntag einen Militäreinsatz in Treimseh (25 Kilometer nördlich von Hama) bestätigt. Der Sprecher des Außenministeriums, Dschihad Mekdassi, sagte vor Journalisten in Damaskus, Armee und Sicherheitskräfte hätten fünf Häuser angegriffen, in denen sich »bewaffnete Terroristen« verschanzt hätten. Ein Massaker an Zivilisten sei von der Armee nicht verübt worden. Vorwürfe, sie habe »schwere Waffen« eingesetzt, wies Mekdassi zurück. Die syrische Exilopposition und Aktivisten im Land selbst hatten berichtet, die Armee und regierungsnahe Milizen hätten am vergangenen Donnerstag mehr als 200 Menschen in Treimseh ermordet. Dabei seien auch »Hubschrauber, Panzer und Artillerie« eingesetzt worden. Mekdassi erklärte, Treimseh sei lediglich ein Quadratkilometer groß, da verbiete sich »aus logischen Gründen« der Einsatz von Hubschraubern oder Panzern von selbst. Die Armee habe BMB- (gepanzerte Ketten-)Fahrzeuge, leichte Waffen und Granatwerfer (RPG) eingesetzt. Erstere...

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