16.07.2012 / Inland / Seite 4

GAU kennt keine Kreisgrenze

Neue Katastrophenschutzpläne für Kernkraftwerke Grohnde und Lingen: AKW-Gegner bemängeln kurze Möglichkeit zu Einsichtnahme und Einspruch

Max Eckart
Die Landkreise Hameln-Pyrmont und Emsland haben die Katastrophenschutzpläne für die Atomkraftwerke Grohnde und Lingen überarbeitet. Vom 18. Juli bis zum 17. August – in der Kernzeit der niedersächsischen Sommerferien – will der Kreis Hameln-Pyrmont den Plan für Grohnde öffentlich auslegen. Interessierte können das Dokument dann einsehen und Anregungen einbringen, heißt es in einer Bekanntmachung. Auch in den Nachbarkreisen Holzminden, Schaumburg, Hildesheim, Lippe (Westfalen) sowie in der Region Hannover soll der Entwurf im genannten Zeitraum ausgelegt werden. Die Pläne zu Lingen sind ab dem 23. Juli außer in der Kreisstadt Meppen ebenfalls in den Kreisen Grafschaft Bentheim und Steinfurt einzusehen. Atomkraftgegner bemängeln die Frist als viel zu kurz.

Für jedes deutsche AKW gibt es solche Katastrophenschutzpläne. Sie regeln die Verantwortlichkeiten und die zu ergreifenden Maßnahmen im Fall eines schweren Unfalls in der entsprech...

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