11.07.2012 / Inland / Seite 4

Gorleben weiter im Spiel

Bundesumweltminister will ehemaligen Salzstock als Endlagerstandort nicht ausschließen. Greenpeace: Grüne sollen Gespräche zu Suche nach Atommülldeponie aussetzen

Reimar Paul
Bundesumweltminister Peter Altmaier drängt bei der Suche nach einem Standort für ein deutsches Atommüllendlager auf eine rasche Einigung zwischen Bund und Ländern und will so bald wie möglich einen entsprechenden Gesetzentwurf vorlegen. »Ich werde alles tun, damit wir schnell zu einer Lösung kommen«, sagte der CDU-Politiker am Dienstag bei einem Besuch in Niedersachsen. Das Gesetz könne noch in der zweiten Jahreshälfte verabschiedet werden. Ihm sei daran gelegen, die Gesetzgebungsarbeiten abzuschließen, bevor »wir in die heiße Wahlkampfphase des Wahljahres 2013 kommen«, und zwar »noch in diesem Jahr«. Den Salzstock Gorleben als Standort will Altmaier dabei ausdrücklich nicht ausschließen. Die Suche müsse ergebnisoffen geführt werden, erklärte er im Nordwestradio. Gleichzeitig kündigte er für die kommenden Wochen seine Antrittsvisite im Wendland an. Dort wolle er vor allem ein Gespräch mit Bürgern der Region rund um Gorleben führen. Zudem gelte es, soziale Fragen für die im Salzstock ...

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