10.07.2012 / Inland / Seite 4

Bisher kein Angebot von DB

Tarifverhandlungen für 21000 Lokomotivführer beginnen am Donnerstag

Zwei Tage vor Auftakt der Tarifverhandlungen für rund 21000 Lokomotivführer hat die Deutsche Bahn angekündigt, ein Angebot vorlegen zu wollen. Das kündigte Personalvorstand Ulrich Weber am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur dapd an. Eine Zahl nannte er noch nicht.

Die Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) hatte die Bahn zuvor für das Fehlen eines Angebots kritisiert. Sie hatte Ende Mai beschlossen, mit einer Forderung von sieben Prozent mehr Lohn in die am Mittwoch beginnenden Gespräche mit DB und den privaten Schienengüterverkehrsunternehmen über einen Flächentarifvertrag zu gehen. »Die DB weiß somit seit diesem Tag, was wir wollen. Und sie hat uns bisher immer noch kein Angebot unterbreitet«, so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky am Montag. Die Tarifverträge und damit die Friedenspflicht sind bereits zum 30. Juni 2012 ausgelaufen.

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