10.07.2012 / Feuilleton / Seite 12

Weitgehend unsichtbar

Notizen von der documenta (3). Die Kunst der sahrauischen Küche

Jürgen Schneider
Der New Yorker Historiker und Autor Peter Lamborn Wilson alias Hakim Bey, hierzulande bekannt wegen seiner Bücher »T.A.Z. – Temporäre Autonome Zone« (1994) und »Piraten Anarchisten Utopisten – Mit ihnen ist kein Staat zu machen« (2009), hatte einen Traum, den er der Künstlerin Robin Kahn mitteilte: »2010 hörte ich von Jim Fleming von Autonomedia (ich bin seit 1985 Mitglied dieses Verlagskollektivs), daß dein Kochbuch-in-Solidarität-mit-den-Sahrauis, ›Dining in Refugee Camps – The Art of Sahrawi Cooking‹, bald erscheinen würde. Kurz darauf lag das Buch vor & meine erste Reaktion war, verdammt, warum bin ich nicht auf diese Idee gekommen? Derweil berichtete mir Mick Taussig weiter über seine Abenteuer (in Afghanistan etc.) als Berater der documenta. Eines Nachts hatte ich einen heftigen Traum. Seine Intensität erinnert mich an das, was die Sufis ›wahrhaftige‹ Träume nennen. (Anmerkung: Ich sollte auch erwähnen, daß ich durch Libyen, Tunesie...

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