25.05.2012 / Ausland / Seite 6

Wieder drunter und drüber

Auf Nepals politischer Bühne dominiert erneut die Ungewißheit

Hilmar König
In Nepal geht es, wie befürchtetet, wieder drunter und drüber. Auf der politischen Bühne dominiert Ungewißheit. Und das drei Tage vor Ablauf der Frist, die das höchste Gericht des Landes für die Ausarbeitung einer neuen Verfassung gesetzt hat. Am kommenden Sonntag läuft nach richterlichem Urteil die Amtszeit der 2008 gebildeten verfassunggebenden Versammlung, wie das provisorische Parlament offiziell heißt, ab. Bis dahin sollen die Volksvertreter den Verfassungsentwurf, an dem immer noch fieberhaft gearbeitet wird, verabschiedet haben. Schaffen sie diese Aufgabe nicht pünktlich, wären Neuwahlen oder ein Referendum die Konsequenz.

Am Dienstag kamen die in der Regierung der nationalen Einheit tätigen Vertreter der politischen Hauptparteien zu der Erkenntnis, der Termin sei nicht zu halten. Sie beschlossen eine Verlängerung der Lebensdauer des Parlaments um drei Monate. Doch dazu muß die provisorische Verfassung ergänzt werden. Darüber wird gege...

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